Belastungen durch Hitzeeinwirkungen und UV-Strahlung



24.07.2017

Hitze und UV-Strahlung richtig begegnen


Wegen der stark steigenden Temperaturen möchten wir Sie informieren, wie Sie den Gefährdungen durch Hitzeeinwirkungen und UV-Strahlung begegnen können. Insbesondere weisen wir auf die Gefahr des Hitzschlags hin.

Vorbeugende Maßnahmen
- Mindestens 2,5 Liter trinken, Alkohol und Kaffee vermeiden
- Leichte Kost bevorzugen (z.B. Obst und Gemüse)
- Körperbedeckende, luftdurchlässige Kleidung
- Kopfbedeckung mit Nackenschutz
- Nutzung von Sonnenschutzpräparaten (LSF 30+) und Sonnenbrillen nach DIN EN 166 und 172
- Beschattung von Arbeitsplätzen
- Pausen im Schatten verbringen
- Körperlich schwere Arbeit möglichst früh morgens oder spät nachmittags ausführen

Sofortmaßnahmen bei Hitzeerkrankungen
In allen Fällen gilt:
- Rettungsdienst alarmieren ("112" bundesweit).
- Betroffene in den Schatten bringen.
- Bei Bewusstlosigkeit stabile Seitenlage.
- Bei Atemstillstand sofort Wiederbelebungsmaßnahmen bis der Rettungsdienst eintrifft.

Symptome von Hitzeerkrankungen

Sonnenstich
Durch starke Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken kommt es zu einer Reizung der Hirnhäute
Symptome: Kopfschmerzen, Übelkeit, erbrechen, Nackensteifigkeit
Maßnahmen: Den Betroffenen mit leicht erhöhtem Kopf lagern, Kopf mit feuchten Tüchern kühlen. Rettungsdienst alarmieren

Hitzeerschöpfung

Überwärmung des gesamten Körpers führt zu großen Flüssigkeitsverlusten durch Schwitzen und zu einem Schockzustand
Symptome: Kopfschmerzen, Übelkeit, Schüttelfrost, starkes Schwitzen, Hautblässe, schneller Puls, Blutdruckabfall
Maßnahmen: Lagerung des Betroffenen mit leicht erhöhtem Kopf und erhöhten Beinen in kühler Umgebung. Rettungsdienst alarmieren

Hitzschlag
Extreme Überwärmung des Körpers durch Hitze mit Körpertemperaturen von mehr als 40°C
Symptome: Heiße, trockene, rote Haut, taumelnder Gang, Verwirrtheit, Bewusstlosigkeit
Maßnahmen: Rettungsdienst alarmieren! Schwere Kleidung ausziehen, Betroffenen mit kühlem Wasser begießen (nicht den Kopf)

Eine Information der Berufsgenossenschaft BAU
Quelle: www.kfzgewerbe.de
Bild: MEV Verlag GmbH